| 4. Stadtliga - 2010 |
|
|
Mo 04.04.2011: Riesenenttäuschung in Nienberge Auf dem Spielplan stand das letzte Auswärtsspiel der Saison und die Reise ging zum SC Nienberge. Es stand viel auf dem Spiel, Klartext - wollte der TSV Handorf die Relegation aus eigener Kraft vermeiden, musste das Spiel egal wie gewonnen werden. Zu sechst angereist war also das Auswechselkontingent schon vor dem ersten Ballwechsel ausgeschöpft. Die ersten beiden Sätze verliefen sehr ausgeglichen, der erste ging zu 21 an Nienberge, der zweite zu 20 an Handorf. In den Sätzen drei und vier ging der TSV förmlich mit fliegenden Fahnen unter. Es war überhaupt kein unbedingter Siegeswille mehr vorhanden, der notwendig ist, um so welche Spiele zu gewinnen. Das Spiel der Handorfer war planbar, statisch und vorhersehbar. Der berühmte Ruck war nur auf des Gegners Seite spürbar. Konsequenterweise wurde das Spiel, indem man den Klassenerhalt hätte schaffen können, mit 1:3 verdient verloren. Nun muss Handorf zittern und darauf hoffen, dass Nienberge in den ausstehenden zwei Spielen noch Punkte abgibt (eb). Fr 01.04.2011: "Pflichtsieg" gegen Tabellenletzten Zum letzten Heimspiel der Saison schaute der BSV Roxel in der Middelfeldhalle vorbei. Für Roxel als Tabellenletzter ging es um nichts mehr, für den TSV ging es noch darum, mit einem Sieg den Grundstein zu legen, die Relegation zu vermeiden. Um es vorweg zu nehmen, mit einem wichtigen und verdienten 3:1 Sieg wurde ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der TSV (sowieso als Schnellstarter bekannt) legte sofort richtig los. Kompakt in Annahme und Angriff mit noch einigen Flüchtigkeitsfehlern wurde aber erfolgreich Volleyball gespielt. Mit Glück und Geschick wurden die Löcher bei Roxel genutzt, die sich beim Stellen über die drei nun mal bieten. Zu einem achten Weltwunder kam es im zweiten Satz: Statt ihn wie immer in den letzten Spielen zu verlieren, wird er unglaublicher Weise gewonnen. Aber Handorf wäre nicht Handorf wenn der Satzverlust nicht im dritten Satz nachgeholt würde. So ging es dann in den Vierte, wo mit 3:1 der Sack zugemacht wurde. Nun geht es am Montag nach Nienberge, dort geht es im direkten Vergleich um den Klassenerhalt bzw. die Relegation (eb). Mo 21.03.2011: Stark begonnen und noch stärker nachgelassen...
In einer Hängepartie, die ursprünglich im letzten Jahr angesetzt war, ging es zum Absteiger aus der dritten Stadtliga, dem TuS aus Altenberge. Natürlich wurde wieder der erste Satz gewonnen, aber leider ging es danach stetig bergab. Irgendwie bekam der TSV nicht mehr die Kurve. Der Gegner überzeugte durch technische Sicherheit, unbedingten Siegeswillen und einen tollen Mannschaftsgeist. Diese Tugenden hatte der TSV heute leider zuhause gelassen...Das ernüchternde Fazit: 1:3 verloren (eb). Fr 11.03.2011: Den Tabellenführer geärgert, mehr aber leider nicht... Zu Gast an diesem Freitag war der bislang ungeschlagene Tabellenführer von der TG Münster. Wie fast immer legte der TSV Handorf los wie die Feuerwehr und nach kurzer Spieldauer war der erste Satz mit 25: 20 gewonnen. In den folgenden Sätze zwei, drei und vier war es fast immer derselbe Spielverlauf: Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Bis maximal zwei bis drei Punkte konnte sich die eine Mannschaft absetzen, aber kurze Zeit später stand es wieder unentschieden. Nichts Dramatisches passierte, es spielten zwei Mannschaften lange Zeit auf Augenhöhe mit sehr viel Spielfreude und z. T. langen Ballwechseln bis zu 20:20. Aber dann gewann immer nur eine Mannschaft die letzten drei Sätze - die TG Münster. Das Endergebnis von 1:3 bedeutete gleichzeitig den Aufstieg der TG, herzlichen Glückwunsch von unserer Seite. Aus Sicht des TSV war es trotz der Niederlage ein schöner Volleyball-Abend, der Spaß gemacht hat (eb). Fr 04.03.2011: Närrische Heimniederlage gegen Altenberge Wegen zahlreicher Terminverschiebungen stand erst jetzt das letzte Spiel der Hinrunde des heimischen TSV gegen den letztjährigen Absteiger aus der 3. Stadtliga, den TuS aus Altenberge auf dem Spielplan. Mit einer dünnen Personaldecke ging man in den ersten Satz, zeigte dort eine ansprechende Leistung und konnte sich verdientermaßen denselben zu 20 holen. Der Beginn des zweiten Satzes wurde regelrecht verschlafen. Über ein schnelles 0:5 und ein 2:8 dauerte es schließlich bis zum 20:20 bis endlich zumindest der Einstand erreicht wurde. Nun folgten ein paar Flüchtigkeitsfehler, der Satz war weg und die Aufholjagd war umsonst. Im dritten Satz führte der TSV schon mit 21:16, konnte aber letztendlich nicht den Sack zumachen und plötzlich stand es 22 beide. Wieder drei leichte Fehler beendeteten auch diesen Satz. Je länger das Spiel nun dauerte, desto technisch sicherer wurde der Gegner. Der TSV spielte wahrlich nicht schlecht, konnte lange bzw. sehr lange mehr als nur mithalten, aber ein Satzgewinn gelang unter dem Strich leider nicht mehr. So stand zum Schluss eine verdiente 1:3 Niederlage (25:20, 21:25, 22:25, 21:25) im Spielbericht. Leider war an diesem närrischen Freitag nichts zu spüren von der Heimstärke des TSV, vielleicht lag es auch an der sparsamen Zuschauerunterstützung ...(eb). Fr 04.02.2011: Mit kollektiver Geschlossenheit zum ersten Heimsieg des Jahres An diesem Freitagabend stand das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten aus Gievenbeck, den TSC Münster networkers auf dem Plan. Personell verstärkt nach dem ganzen krankheitsbedingten Ausfällen und hoch motiviert nach der letzten Pokalschlappe gegen die Goofies wollte der heimstarke TSV vom ersten Punkt an die glatte Niederlage aus dem Hinspiel ausgleichen. Dieses gelang auch von Anfang an und wurde bis zum letzten Punkt durchgehalten. Die ersten beiden Sätze gingen eindrucksvoll mit 25:19 und 25:12 an Handorf. Den dritten Satz musste man leider mit 23:25 abgeben. Zurückzuführen war dieses auf einen ziemlich verschlafenen Anfangs- und Mittelteil. Zu alter Form und Konstanz fand der TSV im vierten Satz zurück und machte mit 25:17 endgültig den Sack zu. Dank einer kollektiven guten Mannschaftsleistung ging ein klasse Ligaspiel pünktlich um 20:45 Uhr zu Ende, nun grüßt Handorf als Tabellenzweiter, aber bei der Punktedichte ist noch einiges (wohl eher nach unten ;-)))) möglich. Zum Schluss noch ein großes Dankeschön für die Unterstützung durch das Schiedsgericht und die zahlreichen Zuschauer (eb). Fr 26.11.2010: Heimsieg dank starker Nerven und Publikumsunterstützung Auf dem Spielplan stand die Partie gegen die Aufsteiger vom Sportclub aus Nienberge. Mit leichter Verspätung und lautstarker Unterstützung des Publikums ging es in den ersten Satz. Wie immer begann der TSV konzentriert, konnte sich aber bei starker Gegenwehr nie mehr als 2-3 Punkte Vorsprung herausspielen. Aber da einige Angriffe der Nienberger weit ins Aus geschlagen wurden, konnte der erste Satz endlich mit dem sechsten Satzball mit 25 zu 23 gewonnen werden. Was normalerweise erst im dritten Satz auftritt, folgte an diesem Abend schon im zweiten Satz, ein unerklärlicher Einbruch, nichts lief bei keinem zusammen, bislang der schlechteste Satz der Saison, die sehr magere Ausbeute: nur acht Punkte. Aber die „Erste“ gelobte in der Pause Besserung. Von da an rollte der Handorf-Express und holte sich den Satz zu 17. Der vierte Satz sollte ein denkwürdiger werden, bis zum 17:17 passierte nichts dramatisches. Dann zogen die newcomer auf 24:19 davon. Normalerweise schon ein sicher geglaubter Satzbeginn, der den Tie-break bedeutet hätte. Aber Handorf bewies Nervenstärke, kam Punkt für Punkt heran, ließ sich auch durch die letzte Nienberger Auszeit nicht aus der Ruhe bringen, holte sich den Satz und damit auch den Sieg mit einem 29:27.
Di 23.11.2010: Nix zu holen bei der Turngemeinschaft Nach einigen terminlichen Anläufen trat "die Erste" den Weg zur TG Münster hinter dem Lotharinger Schloss an. Das Aufwärmen musste dann wörtlich genommen werden, da es in der Halle doch sehr kühl war, aber nun zum Spiel: Der TSV legte los wie die Feuerwehr und ging schnell mit 8:2 in Führung, genauso schnell war sie aber auch wieder verspielt und so es stand 9:9. Bis zum 14:14 passierte nichts Wesentliches, aber dann kam es zu einem Bruch. Der Block leistete noch gute Arbeit, aber beim Aufschlag und in der Annahme wurden zu viele Fehler gemacht. Die TG macht Punkt auf Punkt, die Handorfer leider kaum noch welche. Im zweiten Satz ein fast identischer Verlauf, die Quittung: Zu 17 und zu 20 gingen die Sätze jeweils verloren. Satz drei lief dann ein wenig runder, sodass es nach einem 25:20 nur noch 1:2 stand. Der vierte Satz ging dank lautstarker Unterstützung des heimischen Publikums und einiger glücklicher Bälle wieder an die technisch versierte TG. Gegen 23:00 Uhr wurde dann mit null Punkten im Gepäck bei kaltem Nieselregen die Heimreise angetreten (eb). Mo 08.11.2010: Zweites Spiel - erster Sieg in der neuen Saison An diesem Montag ging es nach Roxel zu unseren "alten Bekannten". Im Vorfeld haben wir uns schon auf das Wiedersehen gefreut, aber Freundschaftsgeschenke wollte der TSV dennoch nicht abliefern. So ging es von Anfang an sehr konzentriert und mannschaftlich geschlossen ans Werk. Annahme, Zuspiel, Aufschläge und Block harmonisierten sehr gut zusammen, sodass relativ eindeutig und verdient die Sätze zu 14 und 18 eingefahren wurden. Eine 2:0 Führung tut dem TSV nicht gut, da sich postwendend der Schlendrian einschlich. Nachlassende Konzentration führte zum Satzverlust zu 20. Im vierten Satz riss sich die "Erste" dann wieder am berühmten Riemen und knüpfte an die klasse Leistung der ersten Sätze an. Zu 18 wurden die ersten zwei Punkte dem Handorfer Habenkonto gutgeschrieben. So kann es weitergehen...
Mi 29.09.10: Erstes Ligaspiel - leider kein gelungener Auftakt Deutlich ersatzgeschwächt ging die 1. Mannschaft in Gievenbeck an den Start und traf auf sehr nette, aber leider auch sehr gut aufschlagende, annehmende und schmetternde Networker. Keine allzu guten Voraussetzungen, um das neue System - das Stellen über die 2 - erfolgreich umzusetzen. Recht schnell ging der erste Satz zu 12 verloren, obwohl unser Spiel so schlecht nicht war (meinten wir jedenfalls). Auch der verbesserte spielerische Einsatz im zweiten Satz reichte nur zu 17 Punkten. Der letzte Satz endete für uns bei 19. Hätten wir mit dieser Steigerung weitergespielt, wäre in späteren Sätzen der Sieg sicher drin gewesen! Daher nur ein deutliches 0:3, wodurch wir uns aber nicht unterkriegen lassen und was uns um so mehr für Künftiges anspornt (cb). |
